Der Jaguar EBRC (Engin Blindé de Reconnaissance et de Combat) ist ein modernes gepanzertes 6x6-Aufklärungs- und Kampffahrzeug, das für die französische Armee entwickelt wurde. Es ist eine Schlüsselkomponente des französischen Modernisierungsprogramms SCORPION, das ältere Plattformen wie den AMX-10 RC und den ERC 90 Sagaie ersetzen soll.
Wichtige Spezifikationen
Bewaffnung:
Hauptwaffe: 40-mm-CTA-Autokanone (Cased Telescoped Armament), die panzerbrechende und Luftexplosionsgeschosse abfeuern kann.
Panzerabwehr: Zwei Abschussvorrichtungen für die Mittelstrecken-Panzerabwehrraketen Akeron MP (ehemals MMP).
Sekundär: Eine Fernwaffenstation (T3 Hornet S) mit einem 7,62-mm-Maschinengewehr.
Mobilität:
Motor: 500 PS Volvo D11 Turbodieselmotor.
Antrieb: 6x6-Konfiguration mit Hinterradlenkung für hohe Manövrierfähigkeit in städtischem und bergigem Gelände.
Geschwindigkeit: Höchstgeschwindigkeit auf der Straße 90 km/h.
Schutz:
Panzerung: STANAG 4569 Level 4, bietet Schutz gegen panzerbrechende 14,5-mm-Geschosse und Minen-/IED-Explosionen.
Gegenmaßnahmen: Beinhaltet einen Laserwarnempfänger, ein Raketenerkennungssystem, eine akustische Scharfschützenlokalisierung und Rauchgranatenwerfer.
Rolle und Design
Der Jaguar ist für Aufklärung und Feuerunterstützung in komplexen Umgebungen optimiert. Es verfügt über eine fortschrittliche netzwerkzentrierte Architektur, die in das SICS (Système d'Information du Combat SCORPION) der französischen Armee integriert ist, um Echtzeit-Gefechtsfelddaten mit anderen Einheiten zu teilen.
Während es einige taktische Rollen mit anderen Radplattformen teilt, ist seine Kombination aus schwerer Feuerkraft (40-mm-Kanone + Akeron-MP) und High-Tech-Sensoren speziell dazu gedacht, französischen und belgischen Kavallerieregimenten einen entscheidenden Vorteil bei modernen „Hunt-to-kill“-Gefechten zu verschaffen.