ist ein Mehrzweck-Kurzstreckenraketensystem, das sowohl zur Bekämpfung von Bedrohungen aus der Luft (z. B. Flugzeuge, Hubschrauber und UAVs) als auch von gepanzerten Bodenzielen konzipiert ist. Ursprünglich als Privatunternehmen von der Schweizer Firma Oerlikon-Contraves in Zusammenarbeit mit Martin Marietta (USA) entwickelt, war es für die mobile Luftverteidigung von Truppen und Bodenanlagen konzipiert.
Wichtige technische Spezifikationen
Raketensystem: Das ADATS nutzt lasergelenkte Überschallraketen, die Geschwindigkeiten von Mach erreichen können
Reichweite: Die Reichweite der Raketen beträgt etwa 10 Kilometer.
Bewaffnung: Jede Einheit trägt typischerweise acht schussbereite Raketen in Containern.
Sensoren: Das System ist mit einem Puls-Doppler-Suchradar (mit einer Reichweite von über 25 km) und einem elektrooptischen Gerät ausgestattet, das sowohl Fernseh- als auch vorwärtsgerichtete Infrarotsensoren (FLIR) für den Tag-/Nacht- und Allwetterbetrieb umfasst.
Plattform: Obwohl das System oft mit dem Kettenfahrzeug M113A2 in Verbindung gebracht wird, wurde es mit einer modularen Architektur entworfen, die es ermöglicht, es auf verschiedenen Ketten- oder Radfahrzeugen zu montieren oder in festen/überdachten Konfigurationen zu verwenden.
Betriebsgeschichte
Kanada: Kanada war der Erstkunde und bestellte 1986 36 Systeme.
Vereinigte Staaten: Die US-Armee evaluierte das ADATS (bezeichnet als MIM-146) auf dem M2 Bradley-Chassis für ihr Forward Area Air-Defense (FAAD)-Programm. Nach dem Ende des Kalten Krieges wurde das US-Programm jedoch eingestellt und das System wurde nie von der US-Armee eingesetzt.
Die Royal Thai Air Force erwarb eine statische, auf Schutzräumen basierende Version des Systems, die mit einem Skyguard-Feuerleitsystem verbunden ist.
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